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Mexiko und seine Kultur

Das Land warb vor nicht allzu langer Zeit im Fernsehen mit dem Slogan "One Country, a thousand Worlds"- und dies völlig zu recht. Die kulturelle und ethnische Vielfalt, die geographische und ökologische Diversität, die Mexico für seine Besucher aufzubieten hat, suchen auf dem Globus wirklich ihresgleichen.

Ob in der Sprache und den vielen Dialekten der Ureinwohner, der sogenannten Indigenos, ob in den prächtigen Bauwerken oder aber auch selbst in der abwechselungsreichen und schmackhaften, mexikanischen Küche- deutlich ist die geschichtsträchtige Vergangenheit dieses größten mittelamerikanischen Landes auch heute noch fast überall spürbar. So sind viele der alten Monumente der Aztheken und Mayas gegenwärtig noch in einem recht gut Zustand. Am bekanntesten dürften die historischen Ruinenstätten von Palenque im Hochland von Chiapas sein. Hier kann sich der kulturbegeisterte Urlauber auf die Spuren der Hochkultur der Mayas begeben und auch nach Jahrhunderten sicherlich noch fündig werden. Im Gegensatz zu Ureinwohnern vieler anderer Staaten konnten sich die alten Sprachen und somit auch die kulturellen Identitäten der Indios aus der präkolumbianischen Zeit bis heute erhalten. Beleg dafür ist die Tatsache, dass beispielsweise von den 1 Million Indigenos aus Chiapas nur 25 % die spanische sprache beherrschen, währenddessen sich die restlichen 750.000 immer noch in der alten Maya-Sprache Tzotzil verständigen. Auch die Nachfahren weiterer bekannter, indigenen Völker bedienen sich noch ihrer teils uralten Dialekte. Aztheken, Tolteken, Mixteken und Co. sprechen auch heute noch so wie zu den Zeiten, als die spanischen Conquistadores um Hernando Cortes noch nicht das Land unterjocht hatten.

Mexiko - seine Geographie und seine Pflanzen- und Tierwelt

Durch seine enorme Nord-Süd-Ausdehnung besitzt Mexico mehrere, unterschiedliche Klimozonen, denen eine ebenso unterschiedliche Physiographie zugrunde liegt. Den gebirgigen Wüsten.- und Savannenlandschaften im Norden schließen sich nach Süden tropische, sumpfreiche Tieflandwälder an, die dann im Hochland von Chiapas ihrerseits wieder Dschungel auf 2.000 meter üNN folgen lassen. Sehr interessant auch die Baja California, die mehr als 1000 km lange, schmale Halbinsel im Nordwesten, die sich parallel zum mexikanischen Rumpfland zieht. Durch eine geokontinentale Verschiebung vor einigen 100.000 Jahren konnte sich dort eine teilweise völlig endemische Tier- und Pflanzenwelt entwickeln, die nur dort zu finden ist. Zusätzlich bergen die Buchten an der Baja California die größte Dichte an Walkalb-Kinderstuben auf der ganzen Welt und machen jedes Whale-Watching in diesem noch intakten Lebensraum zu einem unvergesslichen Erlebnis. An über 12.000 km Küstenlänge, die Mexico umsäumen, liegen einige der schönsten Tauchreviere des Planeten. Aber auch an Land präsentiert sich eine überaus reichhaltige Fauna und Flora. Bekannt als das Land der Kakteen, stellen diese bis zu 15 Meter hohen Sukkulenten eine prächtige Hintergrundkulisse für eine atemberaubend schöne Wüstenfauna. Speziell Reptilien wie die Klapperschlange oder das hochgiftige "Gilamonster", eine gedrungene Eidechsenart ,haben sich hervorragend an das trockene, regenarme Klima angepasst. Aber auch Vogelspinnen, viele Nagetiere und auch große Säuger wie Puma, Kojote, Wolf oder Luchs sind hier heimisch und finden in dem überall vorhandenem Reservoir an Paarhiúfern reichlich Nahrung.

All diese Arten leben allerdings auch in den Tropenlandschaften Mexicos. Hier sind sie in noch größerer Zahl und Gattung vorhanden. Zudem tummeln sich in den Flussläufen des Dschungels immer noch viele Krokodile und Kaimane und sind die eindeutigen Herrscher der mittelamerikanischen Binnengewässer. An Land steht der Jaguar an der Spitze der Nahrungskette. Das Verbreitungsgebiet dieser scheuen Raubkatze zieht sich von Nordmexico bis ins östliche Argentinien. Wegen seines wunderschönen Fells aber, weckt er immer noch Begehrlichkeiten bei Pelzjägern und ist mittelerweile leider fast vom Aussterben bedroht. In den Regenwäldern des südlichen Mexico haben sich die Bestände aufgrund effektiver Naturschutzprojekte und der steigenden Anzahl von eingerichteten Nationalparks aber einigermaßen konsolidiert.

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